SURSTRÖMMING

Surströmming lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Aufgrund von Gustav Vasas Kriegsführung gegen die deutsche Hanse entstand an der nordschwedischen Küste ein Mangel an Salz. Fischer, die ihren Fang über den Winter lagern mussten, waren gezwungen, das wenige Salz, das sie hatten, zu verwenden. Anstelle von gesalzenem Hering im Fass setzte dadurch ein Fermentierungsprozess ein, der Surströmming hervorbrachte.

Das Ansäuern oder Salzen von Fisch war bereits eine bewährte Konservierungsmethode, und der Mangel an Salz brachte etwas Gutes mit sich, als sich der gegorene Fisch als sowohl essbar als auch wohlschmeckend erwies. Als Salz später leichter verfügbar wurde, setzte man das sparsames Salzen des Herings fort – um des guten Geschmacks willen. Der Fisch wurde „gussgåva“ genannt. Jeder Haushalt hatte seine eigenen geheimen Rezepte, die über Generationen weitergegeben wurden. Zur Zeit Gustav Vasas wurden etwa 100 Fässer hergestellt, und gegorener Hering stand über 100 Jahre lang auch auf der Speisekarte des königlichen Schlosses Tre Kronor.

Surströmming lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Aufgrund von Gustav Vasas Kriegsführung gegen die deutsche Hanse entstand an der nordschwedischen Küste ein Mangel an Salz. Fischer, die ihren Fang über den Winter lagern mussten, waren gezwungen, das wenige Salz, das sie hatten, zu verwenden. Anstelle von gesalzenem Hering im Fass setzte dadurch ein Fermentierungsprozess ein, der Surströmming hervorbrachte.

Das Ansäuern oder Salzen von Fisch war bereits eine bewährte Konservierungsmethode, und der Mangel an Salz brachte etwas Gutes mit sich, als sich der gegorene Fisch als sowohl essbar als auch wohlschmeckend erwies. Als Salz später leichter verfügbar wurde, setzte man das sparsames Salzen des Herings fort – um des guten Geschmacks willen. Der Fisch wurde „gussgåva“ genannt. Jeder Haushalt hatte seine eigenen geheimen Rezepte, die über Generationen weitergegeben wurden. Zur Zeit Gustav Vasas wurden etwa 100 Fässer hergestellt, und gegorener Hering stand über 100 Jahre lang auch auf der Speisekarte des königlichen Schlosses Tre Kronor.

Auf den Ulvö-Inseln begann die industrielle Herstellung des gegorenen Herings, als die Blechdose das traditionelle Holzfass ersetzte. Das revolutionierte die Einlegung. Die Hersteller konnten nun Probierdosen an Händler verschicken, die die Delikatesse verkosten konnten. Händler, die zuvor unwissend gewesen waren, entdeckten den feinen Geschmack und begannen daraufhin, Bestellungen aufzugeben. Die Nachfrage überstieg das Angebot, und die Hersteller konnten nicht alle Aufträge ausführen.

Die Marke Röda Ulven wurde 1945 von Gösta Hannell gekauft und wurde schnell zum Synonym für Surströmming. Heute ist sie die führende Marke Schwedens. Röda Ulven hat ihren Namen von Ulvön, dem Mekka des schwedischen gegorenen Herings. Dass es „Röda“ (Rot) wurde, liegt daran, dass diese Insel dank des schönen roten Granits namens rappakivi förmlich in Rot erstrahlt.

Surströmming lässt sich bis ins 16. Jahrhundert zurückverfolgen. Aufgrund von Gustav Vasas Kriegsführung gegen die deutsche Hanse entstand an der nordschwedischen Küste ein Mangel an Salz. Fischer, die ihren Fang über den Winter lagern mussten, waren gezwungen, das wenige Salz, das sie hatten, zu verwenden. Anstelle von gesalzenem Hering im Fass setzte dadurch ein Fermentierungsprozess ein, der Surströmming hervorbrachte.

Das Ansäuern oder Salzen von Fisch war bereits eine bewährte Konservierungsmethode, und der Mangel an Salz brachte etwas Gutes mit sich, als sich der gegorene Fisch als sowohl essbar als auch wohlschmeckend erwies. Als Salz später leichter verfügbar wurde, setzte man das sparsames Salzen des Herings fort – um des guten Geschmacks willen. Der Fisch wurde „gussgåva“ genannt. Jeder Haushalt hatte seine eigenen geheimen Rezepte, die über Generationen weitergegeben wurden. Zur Zeit Gustav Vasas wurden etwa 100 Fässer hergestellt, und gegorener Hering stand über 100 Jahre lang auch auf der Speisekarte des königlichen Schlosses Tre Kronor.

Auf den Ulvö-Inseln begann die industrielle Herstellung des gegorenen Herings, als die Blechdose das traditionelle Holzfass ersetzte. Das revolutionierte die Einlegung. Die Hersteller konnten nun Probierdosen an Händler verschicken, die die Delikatesse verkosten konnten. Händler, die zuvor unwissend gewesen waren, entdeckten den feinen Geschmack und begannen daraufhin, Bestellungen aufzugeben. Die Nachfrage überstieg das Angebot, und die Hersteller konnten nicht alle Aufträge ausführen.

Die Marke Röda Ulven wurde 1945 von Gösta Hannell gekauft und wurde schnell zum Synonym für Surströmming. Heute ist sie die führende Marke Schwedens. Röda Ulven hat ihren Namen von Ulvön, dem Mekka des schwedischen gegorenen Herings. Dass es „Röda“ (Rot) wurde, liegt daran, dass diese Insel dank des schönen roten Granits namens rappakivi förmlich in Rot erstrahlt.

SURSTRÖMMING IN DER WELT

SCHON DIE ALTEN RÖMER HABEN FISCH FERMENTIERT

Redan de gamla romarna jäste fisk.

Röda Ulven aus Skagshamn wird in 16 Länder in Europa und Asien verkauft, und weitere Länder stehen bereits in der Warteschlange. Viele schwedische Botschaften auf der ganzen Welt servieren Surströmming, um andere Länder mit der schwedischen Esskultur vertraut zu machen.

Surströmming hat Äquivalente in tropischen Ländern wie Indonesien, Südostasien, den Philippinen und Japan, wo es mehrere fermentierte Fischprodukte in Pasten- oder Flüssigform gibt. Die japanische Variante des Surströmming heißt Kusaya. Unser Nachbarland Norwegen hat sein Pendant in der norwegischen Bergforelle (Rakfisk), die eine lange Tradition auf dem norwegischen Weihnachtstisch hat. Islands Entsprechung heißt hákarl und ist ein fermentierter Hai – ein „saurer Hai“.